Freitag, 1. November 2013

Rezept: leckere Bubble-Up Pizza

Auf einer meiner liebsten Kochseiten, lecker.de, habe ich die Idee zur "Bubble-Up Pizza" gefunden. Das Prinzip ist ganz einfach, Knack und Back Brötchen ersetzen den Teig und gehen beim Backen richtig auf. Schmeckt super und ist schnell gemacht.


Rezept: Bubble-Up Pizza

adaptiert von lecker.de

Zutaten:
(2 Personen)

- 4 Knack & Back Sonntagsbrötchen (Packung hat zwischen 4 und 8 Brötchen) (geht auch von jedem anderen Hersteller, nur süß sollten sie nicht sein)
- 1 Dose stückige Tomaten
- 2 Knoblauchzehen
- 1 tl Olivenöl
- Basilikum
- Salz, Pfeffer, Zucker
- 120 Gramm geriebenen Käse der Wahl
- etwas Butter für die Form

Anleitung:

1. Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Knoblauch fein hacken, Olivenöl auf mitlere Hitze in der Pfanne erwärmen. 
2. Knoblauch andünsten, nicht braun werden lassen. Mit Tomaten ablöschen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Eine Prise Zucker dazu geben und 10-15 Minuten enköcheln lassen. Zum Schluss gehackten Basilikum hinzufügen.

3. Zwei kleine ofenfeste Formen (oder eine etwas größere) ausbuttern. In jede Form jeweils zwei der Brötchen klein geschnitten verteilen. Ich habe jedes Brötchen in etwas 10 Teile geschnitten. (Ausbreiten ider ausrollen geht nicht, da sich der Teig wieder zusammen zieht)
4. Sauce über die Brötchen geben. Mit jeweils 60 Gramm Käse bestreuen. Ich nehme gerne Pizzakäse, da er etwas würziger ist. Geht aber auch mit Gouda, Light Reibekäse etc...
5. Für 20 bis 25 Minuten backen.

Fertig! Guten Appetit.

"A beautiful mess" Challenge: Four Simple Goals – Before 2014


Diese schöne Challenge wurde von Emma und Elsie von A beautiful mess gestartet. Ziel ist es, sich vier einfache Ziele zu setzten, um die hektischste Zeit des Jahres mit etwas Positiven zu bremsen. Diese Idee finde ich toll. Ich habe in der Vorweihnachtszeit immer so viele Dinge, die ich machen möchte, dass ich mich selbst etwas vernachlässige. Kleine Vorsätze sind gut in den Alltag zu integrieren und nicht so erschlagend wie „Ich muss vier Mal die Woche Sport machen“. Das bekomme ich dann eh nicht hin und werde noch demotivierter. 

Außerdem fühle ich mich im Moment eh etwas „inaktiv“, sodass mir die Challenge gerade recht kommt! Hier findet ihr den Post von „A beautiful mess“. 

Ich hoffe, dass ich meine Vorsätze erfüllen kann! Ich berichte dann über meine Fortschritte.

Nehmt ihr auch an der Challenge teil? Habt ihr irgendwelche Vorsätze für die Vorweihnachtszeit?





Urlaub in Hammamet - Tunesien


Eine Flugreise ans Meer sollte es sein! Darin waren mein Freund und ich uns im Winter vergangenen Jahres einig. Nur wohin? Als Studenten wollten wir uns mal richtig was gönnen, einen tollen All-Inclusive Urlaub machen, da wir sonst immer nach dem Prinzip -  je billiger desto besser – tolle Städte abklappern. Und so empfahl uns unsere Reisefachfrau des Vertrauens Tunesien. Auch das passende Hotel war schnell gefunden, das RIU Marco Polo in Hammamet. 

 Im August flogen wir für eine Woche. Am Flughafen Endifah machten sich dann sofort erste Sprachblockaden bemerkbar, als sich ein „Kofferboy“ meinen Koffer schnappte und damit in die Richtung meines Busses lossprintete. Danke, aber meinen Koffer muss nun wirklich niemand ziehen. Nun gut, Kofferboy war aber schon von dannen. Und er erwartet natürlich eine Bezahlung. Zu seinem Pech war ich im Besitz von genau einem Euro Stück. Aber ich hatte ihn ja auch nicht um Hilfe gebeten, von daher musste er damit vorlieb nehmen.

Der Bustransfer verlief sehr zügig, die halsbrecherische Fahrt führte uns durch leeres Land, mit halbfertigen Bauten. Besonders auffällig war der ganze Plastikmüll, der in den Sandwehen und Büschen hing. Manche Menschen verbrannten ihren Müll auch einfach im Vorgarten. In Hammamet angekommen, viel sofort das bunte Treiben in den Straßen auf. Der Ort schien nicht nur für Ausländische sondern auch einheimische Touristen attraktiv zu sein.

Das Hotelzimmer entsprach voll unseren Ansprüchen. Es war schön groß, hell, mit Fliesenboden (juhu) und einem großen Bad. Die Anlage war verhältnismäßig klein, was mich doch gestört hat. So konnte man jeden Tag genau den einen Weg vom Eingang zum Strand gehen und wieder zurück. Und bei den vielen Menschen sitzt man doch sehr aufeinander. Auch abends wurde es eng, Platz  für einen abendlichen Cocktail gab es definitiv nicht für jeden. Aber gut, wir sind ehr verhältnismäßig zeitg schlafen gegangen, da wir früh aufstehen wollten, um den Tag zu nutzen. Das hieß um halb acht Frühstück und um neun am Strand liegen. Der war sehr schön feinsandig und das Wasser klar und blau. Wunderschön. Nicht so schön, die tausend Strandverkäufer. Aber nun gut. In unserem Hotel wohnten auch viele Tunesier. Nun waren wiele der Muslimas vollständig bei 35 Grad bekleidet. Ich fragte mich, wie sie damit an den Strand oder zum Baden gehen sollen. Zu meiner Verblüffung trugen sie Ganzkörper-Schwimmanzüge mit weiten Oberteilen darüber. Auf die Idee wäre ich ja nie gekommen! Aber nun gut, so stand dem Badespaß nichts im Wege.

Es war genug Zeit um drei dicke Bücher zu lesen, viel zu baden, zu sonnen, das Essen zu genießen und das Örtchen zu erkunden.  In der Stadt gab es natürlich viele Touristenattraktionen. Aber zwischen all den Ständen fanden wir auch eine uralte Frau, die in Öl ausgebackene Teigringe verkaufte, die mit Zucker bestreut wurden, definitiv kein überteuerte Touri Imbiss. Es kauften auch fast nur Tunesier bei der Frau, also konnten wir uns sicher sein, dass es schmcken musste. Und das tat es! Unglaublich lecker. Und wir machten einen Laden aus, in dem wunderschön handbemalte Teller verkauft wurden. Ich hätte mir gerne noch eine Moschee angeschaut, aber leider fanden wir weit und breit keine. Wir stießen noch auf einen Supermarkt, der nicht für Touristen gedacht schien. Ich finde es aus irgendeinem Grund immer faszinierend, mir Supermärkte in anderen Ländern anzuschauen. Der Markt war klein und es wurde vor allem frischer Fisch und Fleisch verkauft. Zudem Maronen und gebrannte Mandeln. Es gab auch ein, gemessen an der Größe des Ladens,  riesiges Gewürzregal. 

Eine Woche haben wir in jedem Fall schnell rumbekommen. Besonders schön fand ich die Auszeit aus dem Alltag, mal etwas anderes erleben. Sonst machen wir Städtetrips, das war das erste Mal, dass wir als Paar einen solchen Urlaub gemacht haben. Im Hotel gab es auch öfters traditionelle Speisen, wobei ich den Couscous am besten fand. Den werde ich auch demnächst mal selber machen. 

Wart ihr schon mal in Tunesien?